Gestatten, ich bin

Oskar

Geburtsdatum

ca. 09.2016
5

Geschlecht

männlich, kastriert

Gewicht

ca. 20kg
)

Größe

50cm

Oskar ist mir ein ganz besonderer Herzenshund. Nicht nur sein Äußeres, auch seine Geschichte erinnert mich sehr an den Hund, den meine Schwester letztes Jahr von mir adoptierte.
Ich glaube , dies war die beste Vermittlung meines Lebens damals Leider muss ich nun allerdings etwas schreiben, was meine Schwester mir eventuell ein kleines bisschen übel nehmen könnte, aber ich fürchte, dass Oskar noch einen Hauch „besser“ ist als ihr über alles geliebter Mitsos, auweia!
(Nun, Mitsos zum Vergleich konnte halt eben von Anfang an nie alleine bleiben, was er heutzutage gelernt hat, weil er top ausgelastet wird.)
Oskar lebte bei mir eine Woche zur Pflege, und ich vergaß ihn schlichtweg am ersten Tag. Mein Grundstück ist ziemlich groß und die Hunde sind sehr verteilt. Vor- und nachmittags jeweils gehe ich in Gedanken immer noch einmal durch, ob jeder das bekommen hat, was er braucht und so durchfuhr mich am ersten Tag mit Oskar ein heißer Schrecken: „Oh Gott, du warst gar nicht mehr da! Ist er ausgebrochen? Ist was Schlimmes passiert? Wieso hast Du nichts mitbekommen?“ Gummistiefel wieder an und im Schweinsgalopp runter- und….: nix. Oskar lag brav wie ein Lämmchen in der Hütte im Strohbett und war einfach nur zufrieden. Es regnete und er wollte gar nicht raus. Auch am nächsten Morgen konnte ich ihn zunächst nicht überreden, seinen Zwinger und Strohbett im Sturm zu verlassen. Am Abend erst kam er raus, weil er nun doch mal musste und ein reinlicher Hund ist. An der Leine spürt man ihn gar nicht, dies nur nebenbei, denn auf dem Grundstück ließ ich ihn frei laufen. Er ist nicht nur abrufbar, er kommt sofort, wenn er einen nur sieht. Was ich besonders süß finde ist, dass er sich bei uns Menschen an die Beine schmiegt und sich reibt wie eine Katze. Apropos, auch mit diesen kann er gut.
Nun kommt seine Geschichte, die mich besonders getroffen hat und die ein wenig anders verläuft als die von Mitsos. Dieser verlor zwar auch seine Familie durch Tod doch zumindest kümmerten sich die Söhne um ihn. Oskar aber landete schon mit zwei Jahren auf der Straße, nachdem der Besitzer verstarb und seine Angehörigen ihn einfach rausschmissen. Immer wieder kann mich solch Herzlosigkeit bis ins Mark erschüttern. Denn hier geht es ja nicht alleine um das Tier! Wie kann ich ein Lebewesen, das meinen Eltern, die alles für mich taten, am Herzen gelegen hatte, so im Stich lassen? Also ich finde dies einfach doppelt verwerflich, erschütternd und schlichtweg unmenschlich! Um Oskar kümmerte sich mehr oder minder die Nachbarshaft. Leider wurde er auch von anderen Hunden gemobbt, weil er ein friedlicher Kerl ist. So zog er sich auf einen Hügel zu Müllcontainern zurück und lebte dort. Mittlerweile hat er den Frieden bei einer griechischen Tierschützerin gefunden, die ihn aber auch nicht behalten kann. Wenn er bei ihr ist, lebt er im Haushalt, kann auch Auto fahren, alleine bleiben, Leine laufen.
Meist kommt an dieser Stelle der Hundebeschreibung von mir irgend ein ABER , ein Haken oder ein Problem(chen) – jeder wird sich fragen: wo liegt denn hier der Haken? Nö! Es kommt nix mehr, es gibt keinen! Außer, dass Oskar optisch vielleicht nicht der Renner ist mit hohem Niedlichkeitsfaktor. Aber von seiner Art her ist er der Hauptgewinn!
Oskar kann mit Hund Katz Maus, Kindern, Anfängern und Familie und ist wirklich der perfekte Hund.

Schon beim ersten Kennenlernen fiel mir auf, dass ich einen kahlen Kreis um die Augen sah.
Soeben bekam ich den Anruf, dass sich mein Verdacht auf Leishmaniose bestätigt hat.

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